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Der Prinz der Elfen | Rezension

Hallo ihr Leseratten da draußen,

auch heute geht es wieder um ein Buch, auf dessen Rezension ihr zum Einen schon länger wartet und welches zum Anderen momentan in aller Munde ist.


Worum geht es in diesem wirklich wunderschönen Buch?

"Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …" (Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Prinz-der-Elfen/Holly-Black/cbt/e481826.rhd)

Der Einstieg in das Buch fiel mir recht schwer. Der Schreibstil war zwar sehr angenehm, knapp und prägnant, jedoch habe ich mich zu Anfang in der Welt nicht zurecht gefunden. Außerdem springt das Buch zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, was mir den Einstieg zusätzlich erschwert hat. Falls es euch ähnlich geht: dran bleiben lohnt sich! Mit der Zeit durchblickt man, wie die Welt funktioniert und auch an die Zeitsprünge gewöhnt man sich.

Für ein Jugendbuch hat mich die Komplexität überrascht. Sowohl die Welt als auch die Geschichte sind sehr vielschichtig. Unter anderem mit dieser Komplexität hebt sich das Buch deutlich von "Jugendbuch-Einheitsbrei" ab. Außerdem machen die Sagen und Mythen, die in diesem Buch lebendig werden, es zu einem außergewöhnlichen Lesevergnügen. 

Die Figuren sind mit Liebe gestaltet und sehr gelungen. 
Hazel war mir anfangs unsympathisch, doch je mehr ich über sie erfahren habe, desto sympathischer wurde sie mir. Mit der Sympathie stieg auch das Verständnis für ihr Handeln.
Die Characktere sind in vielen Rezensionen ein Streitpunkt, da sie keine typischen Helden sind. Ich muss sagen, ich mag dieses Untypische wesentlich lieber als die ganzen 0/8/15-Helden. Wie seht ihr das?

Dadurch, dass viele Geheimnisse erst nach und nach enthüllt werden, besteht konstant Spannung und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Trotzdem ist das Tempo im Buch eher langsam.

Die Atmosphäre ist eher dunkel und düster, was ich in diesem Buch genau richtig empfunden habe.

Ich bin gleichzeitig froh und traurig, dass es sich hier um einen Einzelband handelt.
Traurig, da ich die Geschichte, die Welt und die Charaktere sehr mochte.
Froh, weil mich die ewigen Reihen und dass vieles einfach totgeschrieben wird nerven.

Wer Schweigt still die Nacht mochte, wird Der Prinz der Elfen lieben! Außerdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der etwas anderes als Einheitsbrei und typische Helden mag.


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